Seit seiner Gründung im Chicago der 1940er Jahre hat das
Unternehmen Chicago Mold Engineering, das heute über eine moderne
und kürzlich ausgebaute Produktionsanlage in st. Charles, Illinois,
verfügt, stets die neuesten technologischen Erkenntnisse zu nutzen
gewusst, um immer schneller und mit strengeren Toleranzen zu
fertigen.
Die Chicago Mold Engineering ist auf den Bau größerer
Formwerkzeuge spezialisiert. Man fertigt alles von einfacheren
Einkavitätenwerkzeugen bis hin zu ausgesprochen komplexen
Mehrkavitätenwerkzeugen, seien es Spritzguss-, Formpress-, Etagen-
oder Kombinationswerkzeuge. Die Endkunden sind vor allem in der
Automobilindustrie sowie in den Sektoren Freizeitartikel,
Verbraucherelektronik und Haushaltsartikel angesiedelt.

Eine der jüngsten Investitionen von Chicago Mold.
Ein ATOS III für die berührungsfreie Messung physischer
Objekte.
Ralph Oswald, der bereits der zweiten Führungsgeneration des
Unternehmens angehört, hebt drei Bereiche hervor, in denen diverse
Investitionen in die neueste Technologie im Laufe der Jahre die
Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens gestärkt haben -
Maschinenpark, Automation und Programmierung.
Als Anfang der 1980er Jahre CNC-Erosionsmaschinen auf den Markt
kamen, gehörte Chicago Mold zu den ersten Unternehmen, die ihre
manuellen Maschinen ersetzten und die CNC-Erosionsmaschinen mit
automatischen Elektrodenwechslern versahen.
Die 5-achsigen Hochgeschwindigkeitsfräsen von Chicago Mold waren
eine bedeutende Investition. Es herrscht die allgemeine Ansicht,
dass das Hochgeschwindigkeitsfräsen die Funkenerosion ersetzen
wird, aber Ralph Oswald ist da anderer Meinung: "Für manche
Arbeiten, z.B. bei tiefen Kavitäten, ist die Funkenerosion
eindeutig besser geeignet. Wenn ein Werkstück umfassende
Funkenerosion fordert, bearbeiten wir den ganzen Auftrag in einer
unseren vollautomatischen Erodierzellen. Zwar ist die Funkenerosion
erheblich langsamer als das Hochgeschwindigkeitsfräsen, aber die
unbemannten Produktionszellen arbeiten auch nachts und während des
Wochenendes, was kürzere Durchlaufzeiten und schnellere Lieferungen
ermöglicht."

Ralph Oswald - "Will man auf dem globalen Markt
erfolgreich sein, ist die Automation einer der Schlüssel zu jener
Wettbewerbsfähigkeit, die so viele Unternehmen in der westlichen
Welt brauchen."
Ralph Oswald, der bereits der zweiten Führungsgeneration des
Unternehmens angehört, hebt drei Bereiche hervor, in denen diverse
Investitionen in die neueste Technologie im Laufe der Jahre die
Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens gestärkt haben -
Maschinenpark, Automation und Programmierung.
Als Anfang der 1980er Jahre CNC-Erosionsmaschinen auf den Markt
kamen, gehörte Chicago Mold zu den ersten Unternehmen, die ihre
manuellen Maschinen ersetzten und die CNC-Erosionsmaschinen mit
automatischen Elektrodenwechslern versahen.
Die 5-achsigen Hochgeschwindigkeitsfräsen von Chicago Mold waren
eine bedeutende Investition. Es herrscht die allgemeine Ansicht,
dass das Hochgeschwindigkeitsfräsen die Funkenerosion ersetzen
wird, aber Ralph Oswald ist da anderer Meinung: "Für manche
Arbeiten, z.B. bei tiefen Kavitäten, ist die Funkenerosion
eindeutig besser geeignet. Wenn ein Werkstück umfassende
Funkenerosion fordert, bearbeiten wir den ganzen Auftrag in einer
unseren vollautomatischen Erodierzellen. Zwar ist die Funkenerosion
erheblich langsamer als das Hochgeschwindigkeitsfräsen, aber die
unbemannten Produktionszellen arbeiten auch nachts und während des
Wochenendes, was kürzere Durchlaufzeiten und schnellere Lieferungen
ermöglicht."

Produktionszelle bestehend aus einer
Hochgeschwindigkeitsfräse und zwei Senkerodiermaschinen. Sämtliche
Maschinen werden von einem einzigen WorkMaster bedient. Die Zelle
bearbeitet sowohl Elektroden als auch Werkstücke.
Auch was die Messtechnik betrifft, gehört Chicago Mold zu den
Vorreitern der Branche. Als einer der ersten Formenbauer
investierte das Unternehmen in eine Kamera für die berührungsfreie
Messung physischer Objekte wie Elektroden und Werkstücke.
In den frühen 1990er Jahren investierte Chicago Mold in eine
vollautomatische Zelle für die Elektrodenherstellung. Dabei handelt
es sich um ein modernes Bearbeitungszentrum für das Fräsen von
Graphitelektroden und einen WorkMaster-Roboter von System 3R. Bis
heute betrachtet Ralph Oswald diese Zelle als seine bisher beste
Investition.

Ein Beispiel für die Tausende von Formwerkzeugen,
die Chicago Mold Engineering seinen Kunden seit 1944 geliefert
hat.
Die erste automatische Zelle war so erfolgreich, dass Chicago Mold
einige Jahre später in eine weitere Produktionszelle investierte.
Mehr Kapazität für die Funkenerosion war gefragt, weshalb man zu
diesem Zeitpunkt in zwei neue Senkerodiermaschinen und ein
Bearbeitungszentrum zur Bearbeitung von Stahl und Graphit
investierte. Die Maschinen wurden kreisförmig angeordnet, sodass
ein Roboter alle drei Maschinen bestücken konnte.
"Einige Unternehmen sind der Meinung, Automation sei nur etwas für
die Massenproduktion", sagt Ralph Oswald. "Oft hört man den
Einwand: 'Automation ist nichts für uns - wir sind kein
Fertigungsunternehmen'. Das waren vermutlich dieselben Leute, die
ihre ersten CNC-Maschinen ohne automatische Elektrodenwechsler
kauften. Manche mögen ganz einfach keine Veränderungen.
Will man auf dem globalen Markt erfolgreich sein, ist die
Automation einer der Schlüssel zu jener Wettbewerbsfähigkeit, die
so viele Unternehmen in der westlichen Welt brauchen."
Ralph Oswald schätzt die Betriebzeit der Produktionszellen
vorsichtig gerechnet auf etwas über 5000 Stunden pro Jahr. Das
Unternehmen hat Kapazität für mehr, aber wie im Leben läuft auch in
der Fertigung nicht immer alles nach Plan. Die Maschinen müssen
gereinigt und gewartet werden. Eine verspätete Materiallieferung
kann die Bearbeitung verzögern. Eine in letzter Minute beschlossene
Konstruktionsänderung kann den Produktionsstart um mehrere Tage
verspäten.
Chicago nutzt alle zur Verfügung stehenden Möglichkeiten. Ein
Bediener kann beispielsweise den Nacht- und Wochenendbetrieb der
Zellen von zu Hause aus überwachen. Sollte eine Störung auftreten,
fährt er in die Fabrik und trifft die erforderlichen Maßnahmen zur
Behebung des Problems.

Die erste vollautomatische Zelle für die Herstellung
von Graphitelektroden.
Der dritte wichtige Faktor, den Ralph Oswald für die
Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens herausstellt, ist die Nutzung
der der neuesten und besten Software.
Alles dreht sich heute um Computer. Daran führt kein Weg vorbei.
Ohne die modernste und bestmögliche Software würde das Unternehmen
seine führende Markstellung einbüßen. Chicago Mold kann seinen
Kunden ein beeindruckendes Arsenal an Möglichkeiten anbieten. "Ganz
gleich, ob wir einen Satz Zeichnungen auf den FTP-Server des Kunden
exportieren sollen, oder ob es gilt, eine Datei in Unigraphics,
MoldWizard, Key Creator, SolidWorks, SolidView, AutoCAD, PS
Exchange oder Pro/Engineer herunter zu laden und zu bearbeiten -
für uns ist das kein Problem", erklärt Ralph Oswald.
Die Produktion von heute ist eine hochtechnologische
Angelegenheit. Die mit den jüngsten Rechner- und
Produktionssystemen gefüllte Anlage, kombiniert mit erfahrenen und
kompetenten Mitarbeitern, die in optimierten Teams zusammenwirken,
ermöglicht Chicago Mold Engineering den Bau von Formwerkzeugen, die
denen der Konkurrenz um nichts nachstehen.
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