Little Lakes Machine & Tool Co. Ltd.
Eingedenk des Standorts Stratford, Ontario, überrascht es nicht sonderlich, dass die Little Lakes Machine & Tool Co. Ltd. seit ihrer Gründung in den 1960er Jahren als Zulieferin der Automobilindustrie tätig ist. Mit zunehmender Globalisierung in dieser Branche hat sich der Druck auf Tier 2-Lieferanten wie Little Lakes erhöht, nicht zuletzt deswegen, weil JIT-Lieferungen hier die Norm sind. Little Lakes stellt Presswerkzeuge für Pulverpressen her, und in der Entwicklung des Unternehmens hin zu bedienerloser Rund-um-die-Uhr-Produktion während der Belastungsspitzen, hat System 3R eine entscheidende Rolle gespielt.
Der Betrieb erhielt immer mehr Aufträge von Kunden, die immer kürzere Lieferzeiten forderten. Überstunden oder die Einführung des Dreischicht-Betriebs stellten keine realistischen Alternativen dar. Demnach war man gezwungen, die Anzahl der Spindelstunden auf andere Weise zu erhöhen.
Im Bedarfsfall können die Hochgeschwindigkeitsfräsen bedienerlos arbeiten - mit Hilfe eines WorkMaster.
Anlässlich der Investition in eine zweite Makino-Fräsmaschine suchte man nach einer Arbeitsweise, in der die Gleichung mit den Variablen mehr Spindelstunden, keine Überstunden und keine dritte Schicht aufgehen würde. Die Lösung lag in der automatisierten Produktion mit dem WorkMaster von System 3R. Mit den Werkstücken aufgespannt auf dem Palettiersystem GPS240 produziert heute eine bedienerlose Doppelzelle von Freitagabend bis Montagmorgen.
„GPS240 arbeitet mit einer Präzision von 5 tausendstel Millimetern, und diese Wiederholgenauigkeit entspricht ganz den guten Erfahrungen, die wir zuvor bereits mit dem Macro-System gemacht hatten. Sowohl das Mini- als auch das Macro-System sind bei uns bereits seit 1983 im Einsatz. Der erste Mini-Block, den wir gekauft haben, ist übrigens noch heute im Einsatz. Unser Ziel von 40 Spindelstunden pro Tag liegt mit dieser Doppelzelle durchaus im Bereich des Möglichen“, sagt ein Sprecher für Little Lakes.

Automatischer Werkstückwechsel mit GPS240-Paletten
Nach den positiven Erfahrungen von dieser Fräszelle erwägt das Unternehmen jetzt auch seine Senkerodiermaschinen zu automatisieren. „Automatisierung ist eine vernünftige Strategie. Wir können dadurch effizienter und flexibler arbeiten und unsere Arbeitskosten senken, was uns wiederum auf dem globalen Markt wettbewerbsfähiger macht - und hierfür haben wir den richtigen Partner gewählt, der Qualität nicht nur in Form von erstklassigen Produkten liefert, sondern auch in Form von hervorragendem technischen Support seitens seiner örtlichen Repräsentanten.“
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